Dienstag, 26. Januar 2016

Mut zu Farbe und neue Schätze im Lädchen

habt Ihr das schon bemerkt, den Wandel, die Leute werden unruhig und hibbelig, suchen- wollen Neues, Veränderungen stehen an, wird viel ausgetauscht und verkauft, aufgeräumt und neues hergerichtet...

ich spreche von einem Wandel welcher die vier Wände anbetrifft...früher war es weiss, alles weiss, weisser und noch mehr weiss...für mich war es immer altweiss, cremig und Patina...bei vielen ist schon seit langem schwarz angesagt, moderner, stylischer, Kombi zwischen alt und neu...es verändert sich aber viel...selten oder ungern benutze ich den Begiff shabby, denn shabby wird so mit "weiss" definiert...ich mache hier keinem was vor, denn für mich war früher, bedeutet ca. 4-5 Jahre zurück, shabby war weiss...

hm,komisch, denn so ist es gar nicht...shabby war nie weiss, shabby war schäbig, abgegriffen und das in allen Farben...wenn man viel unterwegs ist und viele Einrichtungen gesehen hat und sich mal mit unseren Nachbarn den Holländern und Belgiern und Franzosen unterhält und sich mal deren Einrichtungen anschaut, so wird einem ganz schnell klar, schäbig ja, shabby und brocante und vintage ja, aber shabby weiss, nööööööööööööööö...........im Norden, wo es so oft dunkel ist, ja da wird weiss geliebt, aber halt nicht nur, die schönen shabby-schäbigen Farben spielen ebenso eine wichtige Rolle...

nun gut worauf ich hinaus will, Farbe ist auch bei mir seit längerem eingezogen, nach und nach schlich sich hier und da was ein, inspiriert durch die vielen Hausbesuche bei den lieben brocante Nachbarn, grins..

so wurden Wände im Leinenton gestrichen, Möbel mit Patina gekauft, hier und da wurden dunkle Akzente mit Girandolen, Bildern, Bilderrahmen gesetzt...ja ok, jetzt fragt Ihr Euch, waaaaaaaaaaat, das ist doch nicht richtig Farbe...doch für mich schon,die vorher ja alles in cremeweiss hatte...so habe ich mir für eine im Holzton gehaltene Tischplatte entschieden und es sind viele Akzente im verblassten altrosa eingezogen....Kissen, Vorhang, noch ein Kissen, Leuchter mit altlila Steinchen....

die Wirkung ist enorm, denn es sieht alles viel gemütlicher aus und ist kein bisschen dunkel oder düster...nein, die hellen Möbel kommen viel besser zur Geltung wenn die Wände einen anderen Ton haben....das Sofa wirkt nicht mehr langweilig wenn ein passendes farbiges Kissen drauf liegt...in der Vitrine ist viel mehr Bewegung wenn auch dunkle Akzente gesetzt werden....ich bin ehrlich, natürlich wird man durch Freunde, deren Geschmack anders ist, mitgerissen, sieht neues und lässt sich inspirieren......das war schon früher so und wird sich nicht ändern, für mich hat es nichts mit Nachahmung zu tun, wenn man zu sehen bekommt, wie es anders sein kann und Ideen entstehen, gemeinsame Ideen, das ist noch besser.......

so, langer Post, nun komm ich mal zum Schluss...was möchte ich Euch sagen, wir kommen ob jetzt oder später an einer Veränderung nicht vorbei, jeder entwickelt sich weiter, verändert seinen Geschmack, findet seinen eigenen Stil und es ist gut so.......

nun schaue ich natürlich mit ganz anderen Augen auf den Antikmärkten nach Ware für den Shop, denn auch da möchte ich zeigen, hey, es geht auch anders....mit den Fotos versuche ich Euch bisschen Inspirationen zu geben, Anregungen...was kann ich mit meinen Dekostücken anstellen, ist ein Vorhang gleich ein Vorhang oder kann ich damit mehr machen...ich hoffe, Ihr könnt ein paar Ideen mitnehmen.....

hier die Vorschau, denn mein Dawandalädchen ist seit gestern neu bestückt!































Was sagt Ihr? Seid Ihr mutig, würde mich interessieren, was Eure Meinung oder Eure Beobachtungen sind!

Habt eine schöne Woche, die Tage werden länger, das Licht verändert sich.....ja, es wird bald Frühling, neh...

Eure Justys

Kommentare:

  1. Hi Süße, ich finde es gut, dass sich was ändert.
    Nur Weiß war eh nie meins. Schwarz hingegen hatte ich schon, wird es somit
    auch nicht (hatte eine Schwarz in Kombi mit Chrom Zeit) .
    Gegen Farbe hingegen habe ich nichts. Ich mag eh alle „gedeckten“ Farben sehr gerne,
    wie man an unserem Haus ja auch erkennt. …. und gerne auch mit Patina.
    Ich bin schon sehr gespannt auf Deinen Wandel. Schönes hast Du wieder aufgespürt!!
    Hab‘ einen schönen frühlingshaften Tag,
    Deine Heike.

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    1. Liebes, das stimmt mit weiss konnte ich Dich nie in Verbindung setzen...wenn ich Augen zumache sehe ich immer bei Dir verblasste Farben, vertrocknete pfingstrosen und ein Hauch von Gold!
      Hab's fein deine Justys

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  2. Justyilein, jou, das ist doch Entwicklung, sich umzugucken - nicht Nachahmung.
    Sich inspirieren zu lassen, das ist so großartig, man wird besser, kein Stillstand. Und warum? Weil es einen nicht inspirieren WÜRDE, wäre man schon DA, wo man eigentlich ist. Nein, etwas Neues muss ja nur dann bei uns her (wir sind ja keine Austausch-Shopping-Dösel), wenn wir uns nicht ausreichend darin gespiegelt sehen.
    SO STARK ist das bei mir zur Zeit, denn ich trenne mich nun auch von Teilchen, die wirklich oberschöne Knaller sind - nur mit mir im HIER und JETZT nichts mehr zu tun haben. Denn schön ist viel - kann mich aber nicht edelst zumüllen.
    Und so steht genau hierfür für mich der Monat Januar. Du würdest gucken, ich habe etwa auf die Hälfte reduziert, auf die Essenz, und ich weiß, das wird noch so viel weniger werden. Denn ich merke, ICH bin mehr geworden - in mir selbst. Und viel klarer.
    Shabby stand für mich immer für pastellige Farben, die damals Rachel Ashwell berühmt machten - heute mag ich "vintage", das weniger schnörkelig-mädchenhaft daherkommt, bereits Gelebtes mit Geschichte(n), mein Atelier und mich. Ich bin ein krasser Farbtupfer, hahaha.
    Ich finde, der neue Trend ist WENIGER, dafür edler und besser platziert, genau an der Lebenssituation und -Geschichte. Hierbei neuerdings auch Kontraste im Hell-Hell zu setzen, gerne auch Schwarz und Anthrazit und Schokoladenbraun. Das sehe ich als neuen Trend. Das versuche ich seit längerem (bevor das Trend wurde - oder ich ihn mitkriegte) auch hier zu verwirklichen. Und meine kleine Kunst danach auszurichten.
    Hui, nu isses lang geworden, ich drück Dich mal dolle, meinen Liebe, hoffe, Mianlein ist nu wieder gaaaanz groooß und heile ;)) Deine Méa

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    1. Joooo meine Zauberfee, der Wandel sei mit Dir grins....dem Burschen gehts gut soweit aber mein Kerl will und will nicht gesund werden, diese Schniefnase baahhhh....Drücker deine Justys

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    2. Haha, DAS ist überhaupt DER Spruch, hahaha, klasse, ich schmeiss mich wech... Schicke Dir Kraftwölkchen, mach mal Januar-langsamer, Deine Méa

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  3. Hallo Liebelein!

    Danke, danke, danke und nochmals danke für diese Worte...ich sehe das ja schon immer und ewig so und wurde, als ich den Mund dahingehend aufgemacht habe belächelt und kritisiert...Shabby sei ja weiß...ich lebe und liebe den Stil schon knapp zwanzig Jahre und es war nie weiß....das war ein Trend der sich in den letzten Jahren eingeschlichen hat...und der nun Gott sei dank wieder abnimmt...ich bin auf einmal aus allen Gruppen bei Facebook raus...ich konnte einfach kein weiß mehr sehen...die letzten Wochen sehe ich auf den Blogs zum Glück immer mehr Farben...pastellige, holzige...ich finde das wunderschön und es ist warm und nicht so steril...freue mich, das es immer mehr Gleichgesinnte gibt und der Shabby wieder shabbiger wird und nicht mehr so kalt weiß gelebt wird...natürlich gehört weiß mit dazu...aber die Mischung macht es doch...dir einen schönen Mittag...der Teddy ist übrigens ganz zauberhaft...lieben Gruß isa

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    1. Oh danke für deine ehrliche Meinung! Freut mich von Dir zu lesen! Drücker Justys

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  4. Justyschatz, das hast du wundervoll be- und geschrieben! Stillstand wäre auch gar so nicht unser Ding und auf Dauer gesehen ziemlich langweilig, nicht wahr?! Ich ertappe mich selbst sehr oft in einem völlig aneren Stil; puristisch, natürlich und trotzdem verspielt. Ich liebe die Kontraste hell und dunkel, rauh und zart, alt und neu. Vielen Dank für deinen wundervollen Post, xox, dein Meisje

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  5. Awww your vintage teddy bear makes me miss mine. I had such a treasured collection of vintage teddies just like yours but when we moved across country I parted with them. My nickname growing up was Kerbear and that is why I collected them.

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  6. Liebe Justy
    den Begriff Shabby hab ich auch immer mit Rachel Ashwell verbunden sie war die erste die mir überhaupt das Wort nahe gebracht hat,dann irgendwann kam JDL die diesen Wohnstil geprägt hat dadurch wurde es bei vielen immer weißer auch bei uns,jeder von uns hat doch schon etliches hinter sich von Landhaus über was weiß ich Hauptsache man fühlt sich wohl.... Farbe ist für mich ganz schwierig wenn dann erdige Farben oder die alten Farben es gibt doch nichts schöneres als eine alte Bank in diesem alten grün grau das man auf keiner Farbtabelle findet da kann selbst ich nicht widerstehen;.)) Du hast es hier wunderbar beschrieben und wie du bin ich der Meinung jeder muss selbst seinen Stil finden und ganz egal ob es anderen gefällt oder nicht,ob das Zuhause mehr reduziert oder voll von gesammelten Schätzen ist wichtig ist das auch die Familie das mit trägt,ich kenne viele Männer in unserem Freundeskreis die würden nie so wohnen wollen wie wir... aber war bis vor einiger Zeit noch jeder Flohmarkt das Ziel unserer Träume so haben wir jetzt aus den Wohnräumen das meiste verbannt und mit der neuen modernen Küche sieht es jetzt viel luftiger aus aber ich würde unser Zuhause nicht mit einem Wort wie shabby oder vintage etc. beschreiben es ist unser Zuhause es ist schon lange vorwiegend weiß aber es wird sich immer wieder etwas verändern aber nur weil es uns gefällt ;.))) Ich liebe deine Schätze und Bilder ganz egal wie sich dein Zuhause auch verändern würde;.))
    ich wünsch dir eine wunderbare Woche ...ggl.Grüße..Petra

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    1. Ich kann Petra da nur zustimmen. Im Grunde genommen hat alles mit Rachel Ashwell angefangen und da war nie die Rede davon, dass alles weiß sein muss - es ging eher um die vergängliche Schönheit der Dinge, darum, dass Gebrauchsspuren eine besondere Ausstrahlung haben können. Erst durch den nordischen Einfluss, speziell durch die JDL, wurde Weiß mit shabby gleichgesetzt. Ich selber mag Weiß immer noch sehr, aber ich mag langsam auch keine Fotos von Wohnungen mehr sehen, wo alles Weiß in Weiß ist. Es sollte doch darum gehen, dass man die Dinge schön findet - ganz unabhängig von ihrer Farbe!
      Liebe Grüße
      Katharina

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  7. Ja meine Liebe Justys, ein wenig Kontraste müssen auch bei mir sein.
    Und ich liebe die Farben die du zeigst über alles! Die sind auch so
    ganz mein Ding und bringen Spannung und Drama in die Räume.Mich macht
    es richtig glücklich wenn ich wieder irgend einem Detail Drama verpasst habe.
    Sei herzlichst gegrüßt von Sonja

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  8. Ups, ich glaube jetzt war ich zu schnell und mein Kommi ist noch gar nicht durchs System....
    Ich wollte sagen, dass es mir auch so geht; Kontraste sind wunderschön und müssen sein bei mir,
    immer mehr. Deine Farben sind auch meine und ich liebe sie sehr. Es macht mich richtig glücklich, wenn ich einem Stück wieder Drama verleihen konnte und deine Schätze sind wieder sehr speziell.
    Danke fürs Zeigen und den "Stupser" in FB.
    GAnz liebliche Grüße von
    Sonja

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  9. Liebe Justys,
    wie Du weißt bin ich ja eher weiß liebend...dennoch musste ich
    feststellen das auch bei mir immer mehr Farbe Einzug hält ♥
    Und das gefällt mir auch ganz gut so...hier und da mal ein Farbklecks..
    lässt den Raum gleich ganz anders wirken.
    ...Deine Schätze sind übrigens wieder ganz toll ♥
    Ich drück Dich Deine Bianca

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